Im Zuge des Mitarbeiterbindungskonzeptes der Simons & Kollegen GmbH bieten wir unseren Kunden umfassende Beratung zur betrieblichen Krankenversicherung - kurz "bKV". Neben der weit verbreitenden betrieblichen Altersvorsorge stellt die bKV einen neuen Ansatz dar, den Mitarbeiter noch näher an Ihr Unternehmen zu binden. Versicherungsnehmer und Beitragszahler ist der Arbeitgeber.

Durch die Absicherung in der betrieblichen Krankenversicherung erhalten Mitarbeiter fortlaufend Leistungen, die über den Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen.

Die Simons & Kollegen GmbH gehört deutschlandweit zu den wenigen hochspezialisierten Versicherungsmaklern im Bereich der betrieblichen Krankenversicherung.

Mitarbeiter erleben durch Leistungen aus der bKV die Wertschätzung und Verantwortung Ihres Arbeitgebers.

Am Rande darf erwähnt werden, dass die bKV ein erprobestes Mittel zur Reduzierung von Fehltagen darstellt und sich damit für viele Arbeitgeber auch betriebswirtschaftlich rechnet. 

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Im Folgenden haben wir die häufigsten Fragen zur bKV zusammengetragen:

Welche Finanzierungsformen einer bKV sind möglich?

Eine bKV ist grundsätzlich arbeitgeberfinanziert. In der Praxis sind aber auch die Finanzierungsformendurch den Arbeitnehmer (sog. fakultatives Geschäft) bzw. Formen der Mischfinanzierungmöglich. Bei der Mischfinanzierung werden die bKV-Beiträge anteilig vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer getragen.

 

Welche Produkte werden im Rahmen der bKV angeboten?

Innerhalb der bKV sind fast sämtliche Zusatzversicherung abschließbar, teilweise sogar solche, die man als Privatkunde nicht abschließen kann, wie bspw. der Baustein der Telemedizin.

 

Gibt es eine Mindestanzahl an Personen, die in der bKV versichert sein müssen?

Voraussetzung für die bKV sind mindestens 3 versicherungsfähige Arbeitnehmer, die von Beginn an versichert werden. Ausnahmen bildet die stationäre Zusatzabsicherung. Hier benötigt man mindestens 5 Arbeitnehmer.

 

Welche „Mitarbeiter“ können die bKV für sich nutzen?

Es können alle Mitarbeiter/innen des Versicherungsnehmers, die mit diesem in einem aktiven Arbeitsverhältnis stehen und gesetzlich krankenversichert sind („aktive Arbeitnehmer“), versichert werden. In bestimmten bKV-Produkten ist es auch möglich, privat versicherte Personen zu versichern.

 

Gibt es eine Gesundheitsprüfung bei der Antragsaufnahme?

Dies hängt von dem gewünschten Produkt ab. In der Regel wird jedoch auf eine Gesundheitsprüfung verzichtet, sofern das Unternehmen genügend Mitarbeiter beschäftigt die in dem Kollektiv aufgenommen werden.

 

Sehen die bKV-Produkte eine Wartezeit vor?

Nein, die üblichen Wartezeiten für private Krankenversichengen entfallen. Sie können Leistungen ab Beginn Ihres Versicherungsvertrages in Anspruch nehmen. Ihr Versicherungsschutz gilt somit ab dem 1. Tag.

 

Welche Mindestvertragslaufzeit gilt für die bKV-Rahmenverträge?

Dies kommt auf den Versicherer an. In der Regel laufen die Verträge zwischen 1- 2 Jahren und verlängern sich automitsch um ein weiteres Jahr, sofern der Rahmenvertrag nicht bereits vorher durch den Kunden gekündigt worden ist.

 

Können Familienangehörige in der bKV mitversichert werden?

Bei den meisten Anbieter, als auch bei den meisten Produkten ist dies problemlos möglich.

 

Was ist mit den Mitarbeitern die bereits eine KV-Zusatzversicherung haben und sich bKV versichern wollen?

Im stationären Bereich ist die Doppelabsicherung unzweckmäßig. Hier sollte eine klare Entscheidung getroffen werden (i.d.R. Kündigung des privaten Vertrages oder die Vereinbarung einer Anwartschaft für die Zeit, in dem Anspruch auf die bKV besteht). In allen anderen Fällen ist eine Beratung immer sinnvoll – der Mitversicherer sollte informiert werden.

 

Wie funktioniert grundsätzlich die Leistungserstattung im Rahmen der bKV?

Leistungen aus den Versicherungsverträgen der bKV werden vom Versicherer unmittelbar an die Arbeitnehmer erbracht.

 

Was geschieht, wenn ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheidet?

Die meisten Bedingungen sehen ein Weiterversicherungsrecht durch den Arbeitnehmer vor. Diese Option muss der Arbeitnehmer jedoch innerhalb bestimmter Fristen nach Ausscheiden aus dem Betrieb wahrnehmen.

 

Welche Möglichkeiten der Versteuerung der Beiträge zur bKV gibt es?

Variante 1, Individuelle Versteuerung

Erhöhung des Bruttoeinkommens um den bKV- Beitrag. Der Arbeitgeber erhöht das Bruttoeinkommen des Mitarbeiters um den Betrag zur bKV.Der Beitrag wird im Rahmen der Gehaltsabrechnung beim Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsrechtlich berücksichtigt. Die Erhöhung des Bruttoeinkommens um den bKV- Beitrag führt zu einem Mehraufwand beim Arbeitgeber. Das Nettoeinkommen des Mitarbeiters wird entsprechend reduziert.

Variante 2, Nettolohnversteuerung

Erhöhung des Bruttoeinkommens um den bKV- Beitrag und Erhöhung zum Ausgleich der Steuern und Sozialversicherung. Der Arbeitgeber erhöht das Bruttoeinkommen soweit, dass der Mitarbeiter nach Abzug des bKV- Beitrags und aller darauf anfallenden Steuer und Sozialversicherungsbeiträgen sein bisheriges Nettoeinkommen ausgezahlt bekommt. Die Erhöhung wird im Rahmen der Gehaltsabrechnung beim Mitarbeiter steuer- und sozialversicherungsrechtlich berücksichtigt und vom Nettoeinkommen abgezogen. Die Erhöhung des Bruttoeinkommens führt beim Arbeitgeber zu einem Mehraufwand. Das ausbezahlte Nettoeinkommen des Mitarbeiters bleibt unverändert.

Variante 3, Pauschalsteuer

Pauschalierung nach §40 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EstGDer Arbeitgeber übernimmt die auf den bKV- Beitrag anfallende Lohnsteuer. Diese wird über einen Pauschalsteuersatz ermittelt. Der bKV- Beitrag erscheint nicht in der Gehaltsabrechnung, sondern wird ausschließlich im internen Lohnkonto des Mitarbeiters erfasst. Die Pasuchalierung der Steuern führt bei gleichzeitiger Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge (Mitarbeiteranteile) beim Arbeitgeber zu einem Mehraufwand. Das auszahlbare Nettoeinkommen des Mitarbeiters bleibt unverändert.

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